Über mich

JessicaSonnleitner-Stephen

Manchmal beginnt ein neuer Weg mit der Entscheidung, alles anders zu machen.

Portrait von Jessica Sonnleitner-Stephen

Ein Weg, der mich geprägt hat.

2014 habe ich eine Entscheidung getroffen, die mein Leben und meinen beruflichen Weg grundlegend verändert hat. Ich habe meine bisherigen Pläne über den Haufen geworfen, alles neu gedacht und mich für die Ausbildung zur Diplom-Sozialbetreuerin im Bereich Behindertenarbeit entschieden.

Schon damals war da diese eine Frage, die mich besonders beschäftigt hat:

Warum handeln wir Menschen manchmal so, wie wir handeln?

Ich wollte verstehen, was hinter unserem Verhalten steckt. Wie unsere Erfahrungen, unsere Vergangenheit und manchmal auch schwierige oder traumatische Erlebnisse beeinflussen, wie wir heute leben, fühlen und handeln. Deshalb absolvierte ich im Anschluss die Ausbildung zur Traumapädagogin.

Einige Jahre später begann ich, parallel zu meiner Tätigkeit in der Behindertenarbeit, die Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin. Abgeschlossen habe ich meinen Weg mit einer Ausbildung zur Supervisorin.

Erfahrung, die verbindet.

Doch Lernen und Weiterentwicklung haben für mich nie nur in Ausbildungen stattgefunden. Neben meinem Hauptberuf durfte ich immer wieder unterschiedliche Menschen und Einrichtungen begleiten. Ich gestaltete Workshops in Frauenberatungsstellen, habe bei Angeboten wie Frauensprechstunden mit Dolmetscherinnen angeboten und durfte mein Wissen und meine Erfahrungen auch als Lehrende in einer Schule für Sozialberufe im Bereich Supervision weitergeben.

All diese unterschiedlichen Erfahrungen haben meinen beruflichen Blick geprägt – vor allem aber meine Überzeugung, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mitbringt und dass es sich lohnt, genauer hinzusehen.

Ein neuer Anfang.

Nach der Geburt meines ersten Kindes fand ich beruflich genau das, was ich mir gewünscht hatte: einen Job, der fachlich und menschlich perfekt zu mir passte. Und trotzdem kam es anders. Das Unternehmen schloss seine Türen.

Was zunächst wie ein Ende aussah, wurde für mich zu einer neuen Möglichkeit. Eine Möglichkeit, etwas Eigenes aufzubauen, meine Erfahrungen zu verbinden und meinen beruflichen Weg selbst zu gestalten.

Ich machte mich selbstständig und arbeite heute als Lebens- und Sozialberaterin und Supervisorin. Gleichzeitig führe ich ein zweites Unternehmen, das sich der Familienberatung widmet.

Was mich heute leitet.

Zwei Bereiche, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken mögen, für mich aber eine gemeinsame Grundlage haben:

Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen zu verstehen, sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten und gemeinsam herauszufinden, was sie brauchen.

Ich glaube daran, dass Veränderung möglich ist. Dass hinter Verhalten immer eine Geschichte steckt. Dass manchmal ein Perspektivwechsel neue Möglichkeiten eröffnet. Und dass es nicht immer darum geht, sofort eine Lösung zu finden – sondern manchmal zuerst darum, jemanden zu haben, der zuhört, mitdenkt und ein Stück mitgeht.

Mein Weg war nicht immer geradlinig. Aber genau das macht ihn zu meinem Weg.

Aus- und Weiterbildungen

  1. 10/2016Abschluss als Diplomsozialbetreuerin-Behindertenbegleitung, SOB-Schule für Sozialbetreute Berufe
  2. 03/2017Weiterbildung „Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen“
  3. 06/2017Abschluss als Zertifizierte Traumapädagogin und Traumazentrierte Fachberaterin
  4. 11/2023Ausbildung zur diplomierten Lebens- undSozialberaterin/psychologische Beraterin
  5. 05/2024Upgrade Supervision

Ein erster Schritt beginnt mit einem Gespräch.

Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

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